Ökostrom in Klimabilanzen

Die Aussagekraft der Klimabilanz eines Ökostromproduktes hängt maßgeblich von der Art der Berücksichtigung des ökologischen Zusatznutzens, also dem über die reine Stromlieferung aus erneuerbaren Erzeugungsanlagen hinausgehenden Nutzens, ab. In der Ökostrombranche wird aktuell nach einer glaubwürdigen Methode zur realitätsnahen Abbildung diese Zusatznutzens gesucht, denn die Angebote auf dem Markt unterscheiden sich diesbezüglich – für den Kunden kaum erkennbar – teilweise deutlich voneinander.

Vor diesem Hintergrund war die primäre Fragestellung des Projektes die nach einer klimaschutzbezogenen Bewertung des Stromverbrauchs und somit auch der Dienstleistungen und Produkte, für die der Strom eingesetzt wurde. Neben der Recherche und Systematisierung der bestehenden Bilanzierungsmethoden und der mit ihnen einhergehenden Effekte „Aussagekraft, Handlungsanreize und Praktikabilität“ wurde dem Begriff des ökologischen Zusatznutzens besonderes Augenmerk geschenkt. Abschließend wurden Vorschläge für alternative Bilanzierungsmethoden und Ökostromprodukte formuliert.

 

>> Der Endbericht des Vorhabens steht zum Download bereit!

 

Auftraggeber:

     EnergieVision e.V.

Laufzeit: 
08/2013 bis 05/2014
Arbeitsfeld: