Begleitung der Sanierung öffentlicher Liegenschaften im Rahmen des „Investitionspakts 2008“

Die IZES gGmbH hat für mehrere Schulen Energieausweise mit Berechnung des Ist-Zustandes und Vorschlägen für energetische Sanierungskonzepte nach EnEV ausgestellt. Diese sind Grundlage der Bewilligung von Mitteln aus dem Investitionspakt, für die Kommunen Energiebedarfsausweise für zu sanierende Gebäude vorlegen müssen.

Auch bei der Begleitung der Umsetzung von energetischen Sanierungsmaßnahmen steht die IZES gGmbH als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung.

In anderen Projekten hat IZES bereits energetische Sanierungskonzepte bis hin zur Umsetzung von Niedrigenergiebauweise im Bestand erarbeitet. Große Wohnanlagen wurden dabei auf dem Weg zur Niedrigenergiesiedlung begleitet.

Mit der Erstellung von umfangreichen Klimaschutz- und Energiekonzepten für Städte bzw. Stadtteile ist die IZES gGmbH ebenfalls vertraut. 

Ende 2008 schlossen Bund und Länder eine Verwaltungsvereinbarung, die den Kommunen Finanzhilfen zur energetischen Sanierung ihrer Liegenschaften zur Verfügung stellen. Dieses kurz als „Investitionspakt 2008“ bezeichnete Vertragswerk sollte dazu beitragen, öffentliche Gebäude energetisch zu modernisieren und so zu einer nachhaltigen Entwicklung im Gemeindegebiet beizutragen. Der Investitionspakt setzte den Schwerpunkt bei der sozialen Infrastruktur in Kommunen, weil hier der Gebäudebestand in der Regel hohe Energieeinsparpotenziale aufweist.
 

      
         Zwei Schulen in Saarbrücken vor der Sanierung

Angesprochen wurden vor allem Kommunen in besonders schwieriger Haushaltslage. Diese konnten Fördermittel für die energetische Sanierung von Schulen, Kindertagesstätten, Mehrzweckhallen u.ä. erhalten. Für das Programmjahr 2008 betrugen die Bundesmittel 200 Millionen Euro. Dem Saarland flossen rund 2,5 Mio. Euro zu. Der Eigenanteil der Kommunen an der Finanzierung muss mindestens 10% der förderfähigen Kosten betragen.


Fördervoraussetzung war ein energetisch nachteiliger Zustand des Gebäudes, der angenommen wird, wenn

1. das Gebäude vor 1990 errichtet wurde und danach nicht umfassend modernisiert wurde
   oder
2. den jeweiligen Vergleichswert der EnEV 2007 um mindestens 30% überschreitet.

Weiterhin musste das Gebäude mindestens auf das energetische Niveau eines Neubaus nach EnEV/DIN 18599 saniert werden. Der Nachweis ist anhand eines Energiebedarfsausweises zu führen.

 

 

Laufzeit: 
01/2009 bis 12/2009