Netzwerk Elektromobilität Rheinland-Pfalz

Zur Einführung und Förderung der Elektromobilität in Rheinland-Pfalz wird ein Netzwerk mit Partnern aus der (Zuliefer-)Industrie, Fuhrpark- und Parkraumbetreibern, der Energiewirtschaft, Kommunen und Wissenschaft eingerichtet. Von Seiten des Landes Rheinland-Pfalz werden das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz und das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau eingebunden.

Das Netzwerk wird in folgenden Bereichen tätig:
  • Einbindung der Elektromobilität in regionale und überregionale Energienetze
  • Ökobilanzierung (wie CO2-sparend ist die Elektromobilität wirklich?)
  • Nutzungs- und Mobilitätskonzepte der Zukunft
  • Kommuale Elektromobilität
  • Geschäftsmodelle für und (regionale) Wertschöpfung durch Elektromobilität
Neben wissenschaftlichen Untersuchungen in den oben genannten Bereichen sind umfangreiche Feldtests in Kooperation mit allen Netzwerkpartnern geplant. Schwerpunkte sind die "kommunale" Elektromobilität (Fahrzeuge von Kommunen, Sozialdiensten, Kirchen, Behördenfahrzeuge, Auslieferungsfahrzeuge, Kundendienstfahrzeuge etc.) und der Bereich des Car-Sharings, welche durch die E-Mobility-Kampagne der Bundesregierung nicht völlig abgedeckt werden. In diesen Bereichen liegen große Potentiale zur Emissionsminderung in Ballungsgebieten (die Stadt Mainz betreibt ohne Stadtwerke z.B. mehr als 140 Pkw). Durch die vergleichsweise geringen täglichen Kilometerleistungen kann in hohem Maße auf bereits vorhandene Technik bei den E-Fahrzeugen zurückgegriffen werden.

Die Koordinierung des Netzwerks und der geplanten Feldtests erfolgt durch einen Wissenschaftsverbund in Zusammenarbeit mit den beiden o.g. Ministerien. Darüber hinaus wird ein Steuerungsgremium eingeführt, das dem Netzwerk beratend zur Seite steht.
 
Der Wissenschaftsverbund besteht aus folgenden Forschungseinrichtungen:
  • Lehrstuhl für Regelungssysteme der Technischen Universität Kaiserslautern, Konsortialführer
  • Institut für Mobilität und Verkehr (imove) der Technischen Universität Kaiserslautern
  • Institut für angewandtes Stoffstrommanagement der Fachhochschule Trier (IfaS), Umwelt-Campus Birkenfeld
  • IZES gGmbH
  • Transferstelle Bingen der Fachhochschule Bingen

 

                           

 
 
Die IZES gGmbH selbst beteiligt sich hier in diesem Forschungsverbund im Bereich energiewirtschaftlicher Fragestellungen, dezentraler Energiemanagementsysteme, elektromobiler Geschäftsmodelle sowie der regionalen Wertschöpfung durch die Elektromobilität.
 
Das Netzwerk Elektromobilität Rheinland-Pfalz wurde im August 2010 gestartet und hat eine Laufzeit von knapp vier Jahren mit einem hinterlegten Gesamtbudget von rund 2,5 Millionen Euro.

 

 

Fördermittelgeber:

                

 

 

Laufzeit: 
08/2010 bis 07/2014
Arbeitsfeld: