PROGRASS - Grasraffinerie in Luxemburg

Im Rahmen des Vorhabens bearbeitete IZES zusammen mit Partnern das EU-Projekt „Grasraffinerie, ein innovativer Ansatz für nachhaltige landwirtschaftliche und ökonomische Regionalentwicklung“ (Prograss). Das Projekt hatte das Ziel der Implementierung einer Grasraffinerie am Standort einer bereits existierenden Biogasanlage. IZES war im Rahmen des zweiten Arbeitspakets zuständig für den Betrachtungsraum Saarland.

Die Hauptzielsetzung im Rahmen des Projekts für das Saarland lag auf der Verwertung von Gräsern aus der Landschaftspflege. Wesentliche Merkmale dieser Gräser sind der geringe Proteingehalt und der niedrige Ernteertrag pro Hektar. Die Nutzung dieser Gräser in der Grasraffinerie kann dazu beitragen, die Kosten für die Landschaftspflege zu reduzieren und damit diese zu stärken.

Im ersten Ansatz wurde die Illtal-Region als Betrachtungsraum für das Projekt ausgewählt. Diese Region umfasst eine Fläche von 125 km². Die Kernzone gemäß des Pflege- und Entwicklungsplanes umfasst 1.100 ha (siehe Abbildung).

Diese Flächen liegen in den Gemeinden Illingen, Merchweiler, Eppelborn und Marpingen. Die Projektträgerschaft des 'Gewässerrandstreifenprogrammes Ill' obliegt dem Zweckverband Illrenaturierung (http://www.illrenaturierung.de /). Bedeutsam für das Projekt Prograss ist u.a. die Tatsache, dass der Nährstoffgehalt der Illauen reduziert werden soll, dies bedeutet eine Reduzierung der eingebrachten Düngemittel.

Auftraggeber:
          Europäische Kommission

Partner:

  • L.E.E. s.à.r.l.
  • Biomass Process Solutions AG (BPS)
  • Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln (LFS Tulln)
  • Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (Ifas)

Projektbearbeitung:

          Prof. Frank Baur, Ulrich Bemmann, Claudia Ziegler

 

Laufzeit: 
01/2003 bis 12/2006
Arbeitsfeld(er):