Sozialverträglicher Kohleausstieg

Klimaschutz und Kohleausstieg: Politische Strategien und Maßnahmen bis 2030 und darüber hinaus

Um das Zwei-Grad-Ziel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit zu erreichen, müssen die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80 bis 95 Prozent reduziert werden. Entsprechend gilt in Deutschland ein Minderungsziel von bis zu 95 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990. Ein erheblicher Teil dieser Reduktionen muss durch Emissionsminderungen  in der Stromerzeugung erreicht werden. Dafür ist ein langfristiger Ausstieg aus der Kohleverstromung unumgänglich. Dieser Ausstieg soll dabei in einem sozialverträglichen Prozess stattfinden und so ausgestaltet werden, dass sich für die betroffenen Regionen neue wirtschaftliche Perspektiven öffnen. Wie ein solcher Strukturwandel in den betroffenen Regionen gestaltet werden kann, ist das zentrale Thema des Projekts.

Konkret werden im Projekt folgende Fragen beantwortet:

  • Wie lassen sich energiewirtschaftliche Ausstiegskorridore für die Braunkohle und – eingeschränkt – für die Steinkohle auf regionaler Ebene realisieren?
  • Welche regionalwirtschaftlichen Effekte hat der Braun- und Steinkohleausstieg? Welche strukturpolitischen Herausforderungen lassen sich identifizieren?
  • Welche Gestaltungsoptionen hat der Staat für einen sozialverträglichen Strukturwandel? Können dabei Maßnahmen zur weiteren Umsetzung der Energiewende eine Rolle spielen?
  • Welche wirtschaftlichen Chancen bestehen für die besonders vom Kohleaus-stieg betroffenen Regionen – insbesondere im Zuge der Energiewende?

 

Projetpartner:

  • DIW Berlin (Lead)
  • Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH)
  • Öko-Institut e.V.
  • Dr. Cornelia Ziehm

 

Auftraggeber:

     

 

 

Laufzeit: 
07/2016 bis 02/2018
Arbeitsfeld: