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Endbericht veröffentlicht: Verbundvorhaben MakroBiogas abgeschlossen

Im Projekt MakroBiogas - Analyse der gesamtökonomischen Effekte von Biogasanlagen. Wirkungsabschätzung des EEG liegt der Endbericht vor. Er kann hier abgerufen werden. Das Vorhaben wurde zusammen mit dem UfZ und dem DBFZ durchgeführt.

Alle Infos zum Vorhaben finden Sie auch auf unserer Projektseite!


 

Mobilität ohne Emissionen - VHS-Vortrag im Bahnhof Püttlingen zum Klimaschutz

Die Klimaschutzziele sind nur zu erreichen, wenn in naher Zukunft alternative und emissionsfreie Mobilitätskonzepte verwirklicht werden.

"Elektroautos sind marktreif geworden", sagte Dr. Bodo Groß, Leiter des Arbeitsfeldes Technische Innovationen des Saarbrücker Forschungsinstituts IZES. In seinem gut besuchten Vortrag wies er darauf hin, dass die Modellpalette in den letzten Jahren stark gewachsen sei. Gleichzeitig seien die Preise gesunken.
"Der Verbrennungsmotor ist eine sehr gut entwickelte Technk mit rund 150 Jahren Erfahrung. Vorteile sind auch die große Reichweite, das weltweit gut entwickelte Tankstellennetz sowie die sehr große Auswahl an Modellen", analysierte der Wissenschaftler. Nachteile seien vor allem die hohen Schadstoffemissionen bei der Nutzung von fossilen Kraftstoffen.
Elektroautos haben, so Bodo Groß, ein hohes CO2-Einsparpotential. Die Elektromotoren hätten einen sehr hohen Wirkungsgrad. Die Fahrgeräusche seien gering und die Wartungskosten niedrig. Die Autos seien allerdings noch relativ teuer, die Reichweite begrenzt und die Batterien noch verbesserungsnotwendig.
Das erste Elektroauto wurde 1888 gebaut
"Elektroautos haben eine lange Geschichte. Das erste vierrädrige Elektroauto wurde 1888 von der Maschinenfabrik "Flocken" in Coburg entwickelt", sagte der Dozent. Um das Jahr 1990 seien in den USA rund 34.000 Elektroautos zugelassen gewesen. Weltweit habe es um die vorletzte Jahrhundertwende rund 565 Hersteller von Elektroautos gegeben.
Elektroautos würden heute vor allem mit Tesla verbunden. 2008 sei der Tesla Roadster und dann seit 2012 das Tesla Modell S auf dem Markt. Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September 2019 seien über 20 verschiedene neue Fahrzeuge präsentiert worden. Darunter der VW ID.3 und der Opel Corsa-e. Die Mehrzahl der neuen Elektroautos auf der IAA stammte jedoch aus China bzw. von chinesischen Herstellern.
Die meisten Elektroautos fahren in China
Weltweit waren Ende 2018 insgesamt rund 5,1 Millionen Elektroautos und Plug-In Hybride zugelassen. Fast die Hälfte der Elektroautos entfällt auf China. In Europa liegt Norwegen an der Spitze der neu zugelassenen Elektroautos mit einem aktuellen Marktanteil von rund 55 Prozent. Der aktuelle Marktanteil von Elektroautos an Neuzulassungen in Deutschland betrug im September 2019 etwa 2,4 Prozent.
Der Referent ging auch auf das Thema Wasserstoffautos ein. "Wasserstoff hat das Potential, den Verkehrsektor nachhaltig zu dekarbonisieren", betont Bodo Groß. So habe BMW seit 1979 Wasserstoffantriebe entwickelt und getestet. Die Zahl der zugelassenen PKW sei allerdings weltweit noch sehr gering.
Nach dem Vortrag konnten sie Gäste zwei Elektroautos und ein Wasserstoffauto näher in Anschein nehmen.
Der Vortrag "Alternative Mobilität - Antriebskonzepte der Zukunft" erfolgte im Rahmen der "Gläsernen Baustelle Bahnhof Püttlingen - auf dem Weg zum ersten klimaneutralen Industriedenkmal im Saarland". Es war der sechste Vortrag seit dem Beginn der Reihe im Herbst 2018.

     

Püttlingen, 29.10.2019
Heike Kolling-Krumm


 

Bedarfsorientierte Düngemittel für regionale Nachfrage: Nord-West Europa hat einen Bedarf an recycelten organischen Düngern

Das Interreg Nord-West Europa Projekt ReNu2Farm untersucht den Einsatz von aufbereiteten organischen Düngeprodukten und den regionalen Austausch von Nährstoffen. Bisher haben Landwirte stark auf importierte mineralische Dünger gesetzt. Im Projekt ReNu2Farm werden die Möglichkeiten von recycelten organischen Düngern erörtert und die Ansichten und Meinungen der Endverbraucher in die Entwicklung, Einsatz und Vertrieb von diesen Düngemitteln mit einbezogen. Die Forscher haben den speziellen regionalen Bedarf für aufbereitete organische Dünger aufgearbeitet und konnten eine potenzielle Nachfrage in allen Regionen Nord-West Euorpas identifizieren. Zudem konnten die Forscher zeigen, dass besonders gute Resultate erzielt werden, wenn regional gut abgestimmte organische Düngemittel eingesetzt werden.

>> zur Pressemitteilung
>> zu den Projektseiten (deutsch und englisch)


 

20 Jahre IZES - 20 Jahre Forschung für Energiewende, Klimaschutz & Ressourcenschonung

am 12. September feierte das IZES sein 20jähriges Jubliäum im Saarbrücker Schloss.
Wir haben zurückgeblickt auf 20 Jahre Forschung und Beratung zur Fragestellungen der Energiewende, des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung. Und wir haben nach vorne geblickt - auf die zunehmend kraftvoller werdenden gesellschaftlichen Bestrebungen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft und auf das, was wir dazu beitragen können.
Anke Rehlinger, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr des Saarlandes und Aufsichtsratsvorsitzende der IZES gGmbH, begrüßte die Gäste. Bundesaußenminister Heiko Maas, der u.a. die Gründung des IZES initiiert hatte, hielt eine Laudatio, die auf 20 Jahre IZES und die aktuellen Entwicklungen blickte. Die Rede kann auf der Homepage des Auswärtigen Amtes nachgelesen werden.

Das Team des IZES bedankt sich bei allen Gästen für einen wunderschönen Abend!


 

BioRest: Verfügbarkeit und Nutzungsoptionen biogener Abfall- und Reststoffe im Energiesystem (Strom-, Wärme- und Verkehrssektor)

Der Abschlussbericht des Vorhabens im Auftrag des Umweltbundesamtes ist nun veröffentlicht. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Projektseite!

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Endbericht veröffentlicht: Verbundvorhaben "Erhebung, Abschätzung und Evaluierung von industrieller Abwärme in Deutschland - Potentiale und Forschungsbedarf" abgeschlossen

Das Verbundvorhaben konnte Mitte 2018 abgeschlossen werden und der Endbericht steht nun zum Download bereit.

Sie finden den Endbericht sowohl auf der Homepage der TIB als auch auf unserer Projektseite.
>> zur TIB
>> zur Projektseite


 

CO2-Bepreisung als Innovationstreiber für klimafreundliche Technologien

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) befürwortet die rasche Einführung einer CO2-Bepreisung und begrüßt die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Initiativen.

"Klimaschädliches Handeln ist gerade im Gebäude- und Verkehrssektor derzeit noch wirtschaftlich zu attraktiv. Eine wirksame und sozial abgefederte CO2-Bepreisung muss daher relevanter Bestandteil eines wirksamen Maßnahmenkatalogs sein: Gemeimsam mit ordnungsrechtlichen Vorgaben, zielorientierten Förderprogrammen sowie einer Streichung kontraproduktiver Subventionen unterstützt ein CO2-Preis die Attraktivität von klimafreundlichen Technologien und führt zu einem Innovationsschub bei deren Umsetzung. Ein für die kommenden Dekaden definierter amibitionierter Mindestpreispfad für CO2 gibt dabei Unternehmen sowie Verbraucherinnen und Verbrauchern mehr Planungssicherheit für ihre (Investitions-)Entscheidungen.", so Prof. Frank Baur, wissenschaftlicher Geschäftsführer der IZES gGmbH.

Mehr zum Statement des FVEE findet Sie hier!


 

DynamiKol - EnEFFWärme Verbundvorhaben Dynamisierung von Wärmekatastern durch Kollaboration

Im Juli startete das bis Mitte 2022 laufende Vorhaben DynamiKol, in dem - aufbauend auf dem Vorhaben DynamiKa - die Datenqualität von dynamischen Wärmekatastern verbessert werden soll. Auf unserer Projektseite finden Sie alle Informationen zum Vorhaben!

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PtH4GR2ID - Power to Heat for the Greater Region's Renewables Integration and Development - Aktion 7 abgeschlossen

Der Bericht zu Arbeitspaket 7 Ermittlung von energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Marktdaten für den Betrieb von Wärmepumpen in der Großregion steht jetzt zur Verfügung. Die Langfassung kann hier heruntergeladen werden. Eine Kurzfassung steht hier zur Verfügung.

Und hier geht es zur Projekthomepage!


 

KAN-T - Schaffung eines KlimaAnpassungsNetzwerks in der Gemeinde Tholey zum proaktiven Umgang mit den Folgen des Klimawandels

 

Das Projekt KAN-T unterstützt die Gemeinde Tholey aktiv dabei, mögliche Folgen und potenzielle Gefahren des Klimawandels zu identifizieren.

Lesen Sie hier mehr über das Vorhaben!


 

Wärmekataster Luxemburg - Vorhaben gestartet

Das Arbeitsfeld Stoffströme entwickelt gemeinsam mit den Projektpartnern eco:novis und Energiepark ein nationales Wärmekataster für das Großherzogtum Luxemburg. Ziel des Vorhabens ist es, eine einheitliche Herangehensweise zur Erstellung eines nationalen Wärmekatasters für Luxemburg zu entwickeln. Der Fokus liegt dabei auf der Ermittlung von lokalen Potenzialen zum Ausbau der erneuerbaren Wärmeversorgung sowie zur energetischen Gebäudesanierung. Um sicherzustellen, dass das Wärmekataster später auch den Nutzeranforderungen genügt, werden von Anfang an mehrere Pilotkommunen aktiv in das Vorhaben eingebunden.
>> viele weitere Infos zum Projekt finden Sie hier!


 

Internationale Erfahrungen mit Ausschreibungen für Windenergie

Die IZES gGmbH hat in acht Ländern (Argentinien, Brasilien, Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Spanien und Südafrika) analysiert, wie Ausschreibungen funktionieren und welche Effekte diese dort auf den Ausbau der Windkraftanlagen hatten. Im Wesentlichen wurden die Zielerreichungen der erneuerbaren Stromversorgung, die Kostenentwicklung und die Akteursstruktur bewertet. Auf unserer Projektseite finden Sie alle Infos, Vorträge und den Projektbericht.

>> zum Vorhaben